Torsten Frischbier 2017-04-12T15:35:32+00:00

Torsten Frischbier

Werdegang:

  • 1991 bis 1994: Lehre zum Hotelfachmann im 5* Hotel Fürstenhof in Bad Bertrich
  • 1994 bis 1995: Alleinkellner im Restaurant „König“ in Eppelborn
  • 1995 bis 1996: „Commis de Rang“ im ehemaligen Sterne Restaurant „Villa Fayence“ in Saarlouis/ Wallerfangen
  • 1996 bis 1998: „Maitre d’Hôtel“ im 4* Château de Nantilly in der Franche Comté (Frankreich)
  • 1998 bis 2000: „Chef de Service“ im 5* Beau Rivage Palace Hotel in Ouchy (Lausanne- Schweiz)
  • 2000 bis 2009: Selbstständig im „Landgasthaus Hubertushof “ in Hüttersdorf
  • 2009 bis heute: Selbstständig im „Frischbier’s Hotel-Restaurant“ in Primsweiler

„Junge du musst raus in die Welt und dort Erfahrungen sammeln“… So war die Aussage meines Lehr-Chefs Walter Häcker als ich ihn fragte was ich nach der Lehre am besten machen solle…. Aber raus in die Weite Welt und Erfahrungen sammeln ist für einen Jungen der aus Primsweiler stammt und sehr an seiner Heimat hängt gar nicht so einfach. Das war auch der Grund warum ich nach meiner Lehre wieder zurück ins schöne Saarland gekommen bin.

Aber nicht sehr lange.

Mir wurde schnell klar, dass die gastronomische Scala im Saarland zwar schon damals von „Gut Bürgerlich“ bis „Sternegastronomie“ alles zu bieten hatte… ich war jedoch nicht davon überzeugt war, dass die Erfahrungen die ich hier sammeln kann mich darauf vorbereiten könnten irgendwann mein eigenes Restaurant zum Erfolg zu führen.

1996 gab mir dann ein deutscher Gastronom in Frankreich die Möglichkeit den Posten eines Service-Chefs in einem 4* Château zu übernehmen und unterstützte mich fortan in meiner Entwicklung. Die Erfahrungen die ich dort gesammelt habe sind unbezahlbar und prägen meine Arbeit noch heute. Danach gab es für mich jedoch noch einen großen Traum, den ich mir dann auch erfüllen konnte: „Service-Chef“ in einem der berühmten Palace-Hotels in der Schweiz.

Diesen Traum durfte ich mir dann im Jahr 1998 erfüllen. Und damals wie heute gilt: Für jeden dem sich die Chance ergibt in der Schweizer Gastronomie zu arbeiten sollte diese unbedingt ergreifen.

Ich konnte 2 Jahre lang erfahren was es heisst Service auf höchsten Niveau zu bieten. Lernte die Normalität im  Umgang mit den „Reichen und Schönen“  und hatte in dieser Zeit auch den Einblick in diese wunderschöne Scheinwelt der „oberen Klasse“ von der uns in den Hochglanzmagazinen immer vorgeschwärmt wird.

Aber nach 2 Jahren stand ich auch hier wieder vor der Entscheidung… weiter machen oder den großen Schritt wagen… Und zusammen mit meinen Eltern wagte ich dann den „großen Schritt“ in die Selbstständigkeit.

Alle vorherigen Erfahrungen und dann die 9 Jahre als Pächter im Hubertushof gaben mir die innere Sicherheit den vorerst letzten unternehmerisch großen Schritt zu wagen und so kaufte ich 2009 das ehemalige Hotel-Pertel „Mozimann“ in Primsweiler und kehrte so wieder zurück in das Dorf aus dem ich stamme.

Seit 2006 bin ich mit meiner Frau Ipek verheiratet und Sie unterstützt mich indem sehr, indem sie meine nicht immer sehr familienfreundlichen Arbeitszeiten akzeptiert und mittlerweile auch in die Rolle der Gastgeberin geschlüpft ist. Zusammen mit unseren beiden im März 2009  und Juni 2010 geborenen Töchtern leben wir mittlerweile das perfekte Familienglück.